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© TU Berlin Pressestelle/ Jacek Ruta
Bericht vom Workshop „Nie mehr lästige Hausarbeit – Roboter als Haushaltshilfe“

Von Vera Hartmann, Hessen, 11. Klasse und Melanie Wagner, Berlin, 12. Klasse Teilnehmerinnen des bundesweiten Schülerinnenworkshops der Femtec. GmbH


Der Haushaltsroboter als täglicher Helfer ist ein Traum, der schon fast genauso alt ist wie die Menschheit und von Generation zu Generation weiter getragen wird. Er soll uns bei der Bewältigung unserer täglichen Aufgaben im Haushalt unterstützen und uns somit unser Alltagsleben erleichtern. Möglicherweise kann der Roboter bei entsprechendem technischem Fortschritt in naher Zukunft auch verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen. Ein Traum, der bald Wirklichkeit werden kann!

Unser Workshop befasste sich mit diesem Mythos, den nun die „ganze Welt“ zu realisieren versucht. Unsere Mentorin Olga Hahn, die gerade ihr Masterstudium in Informatik an der FU Berlin begonnen hat, führte uns in die Thematik ein und stand uns mit ihrem Wissen zur Seite. Die Aufgabe bestand darin, innerhalb von vier Stunden einen funktionstüchtigen Roboter zu bauen und zu programmieren. Vorerst führte sie uns an das Thema heran, indem sie uns einen menschlichen NAO-Roboter und einen an der TU selbstgebauten und programmierten LEGO-NXT-Roboter vorstellte und uns somit eine gewisse Vorstellung davon gab, wie unsere Roboter aussehen könnten. Dafür haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt, die jeweils zu zweit an einem Roboter arbeiteten. Als erstes bestand unsere Aufgabe darin, aus einem speziellen Bausteinsatz "LEGO Mindstorms NXT" und unter fachlicher Anleitung das Gerüst des Roboters zusammen zu bauen, jedoch war unsere Aufgabe nun noch nicht beendet. Schließlich kamen wir zu dem weitaus schwierigeren Teil – der Programmierung. Hier haben wir die grafische Programmiersprache "NI LabVIEW" benutzt und es damit geschafft, unseren Robotern das Laufen, Abmessen von Entfernungen zu Hindernissen und somit auch die Bewältigung dieser Problematik beizubringen.

Da unser Haushaltsroboter wie ein Mensch funktionieren sollte, braucht er Sinnesorgane. Das sind in diesem Fall meist Sensoren. Das Sinnesorgan Auge wurde durch einen Ultraschallmessgerät ersetzt. Mit Hilfe eines kleinen Bildschirms, der mit dem Roboter verbunden war, konnten wir aufgrund einer sehr einfachen Programmierung ablesen, wie viel cm unser Roboter, den wir zuvor „Otto“ genannt hatten, von einem Gegenstand entfernt war. Sobald sich Otto einem Gegenstand auf weniger als 7 cm nähert, sollte dieser nach rechts und links schauen um festzustellen, ob in einer anderen Richtung ein freier Weg ist.

Ein weiteres Organ fügten wir mit Hilfe eines Berührungssensors hinzu. Dieser simulierte das Sinnesorgan Haut. Unsere Gruppe montierte den Sensor direkt vor Otto, so dass dieser – bevor er gegen eine Wand fahren würde – stoppt. Andere Gruppen benutzten diesen Sensor als Start- und Stoppknopf. Als letztes Sinnesorgan fügten wir ein Geräuschmessgerät hinzu. Durch ein Programm konnten wir Otto so steuern, dass er die Richtung änderte sobald wir klatschten.

Tatsächlich haben wir es geschafft, in wenigen Stunden einen funktionstüchtigen Roboter zu bauen. Jedoch darf man nicht vergessen, dass wir den Bauplan des Roboters und die Programmierung seiner Aktionen und Reaktionen nicht vollständig selbst erarbeitet haben, sondern uns bereits erarbeitetes Wissen zu Nutze machen konnten.

Zuletzt wurden wir mit unseren mit Stolz und Freude erschaffenen LEGO-NXT-Robotern fotografiert. Mit einem guten Gefühl und vielen interessanten Erkenntnissen gingen wir aus diesem Workshop heraus.


Mehr Fotos finden Sie in unserer Galerie.

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